JPG, PNG oder WEBP: Was ist der Unterschied?
Ein klarer, praktischer Leitfaden zu den drei häufigsten Web-Bildformaten — JPG, PNG und WEBP — und wann du welches verwendest.
Wenn du mit Bildern im Web arbeitest, bist du sicher schon JPG, PNG und WEBP begegnet. Geöffnet sehen sie ähnlich aus, doch im Inneren treffen sie sehr unterschiedliche Kompromisse zwischen Dateigröße, Qualität und Funktionen. Das richtige Format zu wählen kann stark beeinflussen, wie schnell deine Seiten laden und wie gut deine Bilder aussehen.
JPG: kleine Dateien für Fotos
JPG (auch JPEG) verwendet verlustbehaftete Komprimierung, verwirft also dauerhaft einige Bilddaten, um die Datei zu verkleinern. Bei Fotos mit weichen Verläufen und Millionen Farben funktioniert das hervorragend: Du kannst die Dateigröße um 80–90 % reduzieren, fast ohne sichtbaren Unterschied. Der Nachteil: JPG unterstützt keine Transparenz, und wiederholtes Speichern verschlechtert die Qualität allmählich. JPG ist die richtige Wahl für Fotos, Produktbilder und jedes farbenreiche Bild, bei dem eine geringe Dateigröße zählt.
PNG: verlustfreie Qualität und Transparenz
PNG ist ein verlustfreies Format und bewahrt daher jeden Pixel exakt. Es unterstützt außerdem einen vollen Alphakanal für weiche Transparenz. Das macht PNG ideal für Logos, Symbole, Screenshots, Strichzeichnungen und jede Grafik mit scharfen Kanten oder Text — genau dort, wo JPG hässliche Artefakte erzeugt. Der Kompromiss ist die Dateigröße: Ein fotografisches PNG kann mehrfach größer sein als das entsprechende JPG.
WEBP: der moderne Allrounder
WebP, von Google entwickelt, ist ein modernes Format, das verlustbehaftete und verlustfreie Komprimierung sowie Transparenz und sogar Animation unterstützt. Bei gleicher Bildqualität sind WebP-Dateien meist 25–35 % kleiner als JPG und weit kleiner als PNG. Jeder moderne Browser unterstützt es inzwischen, was WebP zur besten Standardwahl für Web-Bilder macht, wenn dir Performance wichtig ist.
Welches solltest du verwenden?
- Fotos fürs Web: zuerst WEBP, JPG als Rückfalloption.
- Logos, Symbole und Grafiken mit Transparenz: PNG oder verlustfreies WEBP.
- Maximale Kompatibilität (E-Mail, alte Software): JPG oder PNG.
- Kleinstmögliche Webseiten: WEBP überall dort, wo es unterstützt wird.
Die gute Nachricht: Der Wechsel zwischen ihnen ist sofort und kostenlos. Du kannst deine Bilder direkt in deinem Browser umwandeln, ohne etwas hochzuladen.